Montag, 21.05.2007
Sehr schweren Herzens
Sehr schweren Herzens nehme ich Abschied von diesem in Deutschland angesiedelten Blogg.
Danke an Blogg.de für die wunderbare Zeit! Abgesehen von der Werbung, fühlte ich mich sehr wohl hier. Nirgendwo sonst gibt es so wunderbare Tools mit so vielen Möglichkeiten um sein Blogg auf die vielfältigste Weise zu gestalten als bei Blogg.de.
Allen die mich hier besucht haben danke ich ganz, ganz herzlich! Die Kontakte zu Euch haben mich immer riesig gefreut!
APROPOS WIRD ES ABER WEITERHIN GEBEN, NÄMLICH HIER.

http://apropos.kaywa.ch/
Mit herzlichem Gruss
apropos / Rinaa

Allen die mich hier besucht haben danke ich ganz, ganz herzlich! Die Kontakte zu Euch haben mich immer riesig gefreut!
APROPOS WIRD ES ABER WEITERHIN GEBEN, NÄMLICH HIER.

http://apropos.kaywa.ch/
Mit herzlichem Gruss
apropos / Rinaa

Sonntag, 20.05.2007
apropos "Grosszügig Wohnraum zur Verfügung haben..."
Grosszügig Raum zur Verfügung zu haben ist von je her eines meiner Grundbedürfnisse.
Als Kind fühlte ich mich in meinem 12m2 Mädchenzimmer wie in einem Palast. In Afrika waren dann auch 60m2 für den Liebsten und mich mehr als ausreichend. Zurück in Europa bewohnten wir danach immer Wohnungen mit weit über 100m2, das letzte Haus mass sogar mehr als doppelt soviel.
Wie sehr habe ich doch die Weite der einzelnen Zimmer genossen. Haushalten ist mir nie so leicht gefallen wie in diesen grossen Räumen. Für alles und jedes war genug Platz vorhanden ? nie bin ich über irgendeinen Gegenstand gestolpert ? nie musste ich mir darüber Gedanken machen, ob da oder dort eine Bodenvase voller Blumen und Zweige placiert werden könnte oder gar wo sich das Schaukelpferd für unsere kleinen Gäste in Trab halten liesse. Waren das herrliche Zeiten. Heute wohnen wir in unserem klitzekleinen Hexenhäuschen ? wohlüberlegt notabene. Wir wollen uns nicht in späten Jahren von unserem liebgewordenen Zuhause trennen ? viel lieber wollen wir schon früh ein bleibendes Daheim lieb gewinnen. Mit fast der Hälfte an Mobiliar sind wir also hier eingezogen ? Brockenstuben wollen ja schliesslich auch bestückt werden. Das kleine Haus ist für mich trotz geringerer Grösse zu einem Bijou geworden.
Anyway: ab und zu beschleicht mich Heimweh nach grossen Räumen.
Als Therapeutikum lese ich folgende Parabel:
Ein armer Mann kommt zum Mullah und beklagt sich darüber wie er mit seiner ganzen Familie, Frau, Kinder, und Eltern in einem ganz kleinen Raum leben müsse. Es sei kaum auszuhalten vor Enge. Streit und Hader seien an der Tagesordnung. Ob der Mullah im helfen könne?
Der weise Mullah fragt ihn: ?Hast du eine Ziege? Hast du Hühner??
Der arme Mann hat eine Ziege und ein paar Hühner.
?Dann nimm deine Hühner und die Ziege auch noch in den Raum mit hinein.?
?Aber Ehrwürden, wie können sie mir einen solchen Rat geben? Ich sage euch ja, wir drücken uns sowieso schon fast tot.?
Der Mullah aber lässt nicht locker: ?Nimm die Ziege und die Hühner mit in die Stube.?
Nach zwei Wochen kommt der arme Mann wieder. Er zittert am ganzen Körper ?Ehrwürden, kann ich jetzt die Ziegen und die Hühner wieder zurück in ihren Verschlag tun??
Der Mullah erlaubt es. Einige Zeit später kommt er an der Behausung des armen Mannes vorbei und fragt: ?Nun, wie geht es, ist es immer noch so eng bei euch??
?Ehrwürden?, antwortet der arme Mann, ?uns geht es gut. Wir haben das Gefühl in einem Palast zu wohnen.?

Samstag, 19.05.2007
apropos "Samstag..."
Samstag, der dritte freie Tag in Folge.
Endlich kann ich von gewöhnlichen Alltagssorgen abstand nehmen und ausspannen. Endlich zeigt sich das Wetter von der allerschönsten Seite. Endlich lädt der Garten zum Relaxen ein.
? und auf einmal ist alles Still.
Nur noch das Flirren der Libellen, das Summen der Hummeln und das zwitschern der Vögelchen ist zu hören. Erstaunt schaue ich mich um. Nichts. Die Sonne strahlt aufs Lieblichste. Der Garten ringsum sieht feiertäglich aus. Kein aussergewöhnliches Tönchen stört diese Idylle, endlich ist alles ruhig. Was will ich mehr? Oder fehlt nun etwas? Vielleicht höre ich doch sehr gerne zu, wenn Leben stattfindet?

Freitag, 18.05.2007
apropos "Sicherheit..."
Sorgfältig zupfe ich ein samtweiches Blatt nach dem Andern von der Muttertagsrose. Auskosten will ich diese symbolträchtige Blüte bis zu allerletzt. Während ich ein Kerzchen mitten im Blättermeer entzünde huschen meine Gedanken zurück zum vergangenen Sonntag.
Familie.
Unterschiedliche Charaktere.
Ungleiche Lebenswege.
Verschiedenartige Ansichten.
Erstaunlicher Weise gibt es etwas Grosses, etwas Verbindendes das uns zusammenhält. Dieses Etwas lässt uns die lebhaften Diskussionen, die unterschiedlichen Meinungen und die eifrigen Auseinandersetzungen in guter Atmosphäre führen. Wir sind aneinander interessiert.
Wo anders wird so viel Liebe geschenkt wie in der Familie? Wo sonst gibt es so viel Wohlwollen, so viel Unterstützung, so viel Zuneigung wie in der Familie? Mitten unter den Lieben kann sich jedes sicher fühlen und gerade deshalb auch kontroverse Denkweisen darlegen. Hier spielt nichts anderes eine Rolle als zu sein wie jedes einzelne für sich selber ist. Einander zuhören ? oft, aber nicht immer, sind Aha-Erlebnisse möglich ? Denkanstösse kommen jedenfalls immer an. Die Liebe zueinander ist tragendes Lebenselement. Da wo Liebe ist, können die verrücktesten Umfeldkonstellationen ausgelebt werden ohne einander zu erdrücken. Lieben heisst auch vertrauen. Liebe gibt Sicherheit.

Montag, 14.05.2007
Einmal mehr bezaubert ein Schaufenster ...
Einen ähnlichen und doch ganz anderen Zauber in den Alltag zu führen sehe ich als Chance: wie schnell sind doch meine Lieben verzaubert durch die Präsentation des feinen Mahls. Ein grosser Aufwand in der Küche lohnt sich doppelt und dreifach, sobald Gaumen- und Augenfreuden ein gelungenes Zusammenspiel mit der liebevollen Stimmung unter den Anwesenden ergeben. Wie schön ist es doch, verwöhnen zu dürfen.
apropos: Freude die wir geben, kehrt ins eigne Herz zurück...

Sonntag, 13.05.2007
Wenn jemand sagt:
ich bin glücklich,
so meint er ganz einfach: ich habe zwar Ärger, aber er lässt mich kalt.
Jules Renard

Samstag, 12.05.2007
Sitz nicht herum und warte auf eine zufällige Chance.
Triff deine Wahl und mach dich auf den Weg dein Ziel zu erreichen.

Mittwoch, 09.05.2007
apropos Pflegefachmänner
Wie vergiftet warte ich auf neue Arbeitskollegen.
Ja es sollen Männer sein.
Jajaja, dies tönt diskriminierend ? ist es aber nicht, denn bei uns arbeiten hauptsächlich Frauen.
Also Männer, Sie sind gefragt ?
natürlich nur insofern Sie über ein Diplom als Pflegefachmann (ehemals DN2 / PsyKP ) verfügen.
Einen künftigen Arbeitskollegen stelle ich mir als sehr gut qualifizierten, absolut motivierten und humorvollen Menschen vor, dem es Freude macht, sowohl selbständige als auch pflegebedürftige Senioren eines Wohnheims zu begleiten, betreuen und allenfalls auch zu pflegen.
Sind Sie der Pflegefachmann der sich mit vollständigen Bewerbungsunterlagen, guten Referenzen und im Bewusstsein im Berufsalltag Verantwortung nicht nur zu teilen sondern auch zu übernehmen und sich in einer Stadtberner Institution bewerben will, sind Sie goldrichtig.
aproposblog@hotmail.com gibt Auskunft darüber, wohin Sie Ihre Bewerbung senden können.
Liebe Pflegefachfrauen, ärgert Sie mein explizit auf Pflegefachmänner ausgerichteter Aufruf?
Super - dann habe ich schon mal Ihr Interesse geweckt! Bitte melden Sie sich, denn eine engagierte und mitdenkende Arbeitskollegin ist mir mehr als nur recht!

Montag, 07.05.2007
apropos Glück
Glück
Zauber- und rätselhaftes Glück das uns überraschend trifft und einem mit wohltuenden Sinnen und Seeligkeiten umhüllt.
Glück
An dem wir arbeiten, das wir selber in der Hand haben und wir mit den Perspektiven füllen die uns wichtig sind:
Diese fünf Begriffe auseinander zu halten, sich bewusst zu sein auf welcher Eben wir Dinge erledigen, und eine gute, für sich stimmige Balance zwischen den fünf Aspekten zu finden ist wesentlicher Teil zum Glücklichsein.
Freitag, 04.05.2007
apropos: Verblüffend
Afugrnud enier Sduite an enier Elingshcen Unvirestiät ist es eagl,
in wlehcer Rienhnelfoge die Bcuhtsbaen in eniem Wrot sethen,
das enizg wcihitge dbaei ist,
dsas der estre und lzete Bcuhtsbae am rcihgiten Paltz snid.
Der Rset knan ttolaer Bölsdinn sien,
und du knasnt es torztedm onhe Porbelme lseen.
Das ghet dseahlb,
wiel wir nchit Bcuhtsbae für Bcuhtsbae enizlen lseen,
snodren Wröetr als Gnaezs.
uuuund hat es geklappt?
Sonntag, 29.04.2007
Wo wird eigentlich den Leuten beigebracht, anderen Menschen die Freude zu rauben?

Motivation und Demotivation geschieht im Menschen selber - aber es gibt tatsächlich Leute denen es gar nicht gefällt, zu sehen wie Andere voll motiviert ihre Dinge erledigen und krankhaft nach dem Haar in der Suppe suchen.
Absolute Perfektion gibt es nicht - zum Glück.
Gut ist besser als Perfekt - weil das Gute immer erreichbar ist und weil es auch das Glücklichsein beinhaltet.
So ist das.

Samstag, 28.04.2007
Sie ist wieder da die Zeit
Fast berührt mich ganz fein der Flügel von Saint Seans Schwan und ich kann es nicht lassen Debussy zu erlauben für uns "Clair de Lune" zu spielen?
Sie ist wieder da die wunderbare Zeit für romantische Minuten im Garten.

Dienstag, 24.04.2007
Apropos ?Träume die gelebt werden wollen??
Vor 10 Tagen dachte ich nicht an ein Wunder ? Heute brauche ich weder daran zu denken noch daran zu glauben ? die weissen Steinblümchen sind schier über Nacht erwacht und bringen sacht den Beweis vom Wunder im Steingarten ? ein Traum wird Wirklichkeit.
Ein Lieblingssatz.
ICH HABE TATSÄCHLICH EINEN TRAUM. Nicht nur so Vage (und mit dem Steingarten hat er eigentlich nichts zutun ;-) ). Im Moment bin ich sogar dabei, diesen Traum haarklein auseinander zu dividieren ? Konzeptarbeit nennt sich das.
Fragen tauchen auf:
Wie gross ist meine Risikofreude?
Kann ich mit Unsicherheiten umgehen?
Kreativität in seiner ganzen Bandbreite gehört zu mir ? auch ungewöhnliche Massnahmen zur Problemlösungen fallen mir ein und ich lasse mich nicht hurtig erschüttern ? wenigstens DAS habe ich im Trockenen. Aber wie gut kann ich mich selbst verkaufen?
Wie sehr wird mir marktwirtschaftliches Denken ?zuteil? ? Wo hole ich mir diesbezügliche Fähigkeiten?
Jajajaaaa, ein nonProfitkulturatelier in privatem Rahmen schwebt mir vor ? aber im Grunde ist das ?NonProfite? undenkbar. Mein soziales Engagement kann ich erst auf ein stabiles wirtschaftliches Fundament aufbauen ? das Eine schliesst das Andere nicht aus. Voila.
Mein Traum nimmt Gestalt an.
Zufälle sind wegweisend.
Der Lieblingssatz soll Lieblingstatsache sein.
uuuund Ünerhaupt: Visionen bereichern das Leben...

Sonntag, 22.04.2007
apropos: "Zeitreise..."
Benommen, benebelt ? oder sollte ich sagen: beglücktbedrückt bin ich nach der Lektüre der allerschönsten Liebesgeschichte dieser Zeit. ?Die Frau des Zeitreisenden? hat mir den Atem genommen ? für fast nichts Anderes blieb mir in den letzten Tagen Zeit*.
Um es vorweg zu nehmen: sentimental ist diese Liebesgeschichte nicht. Vielmehr zeigt sich in der Geschichte um die Kunststudentin Clare und den Bibliothekar Henry, nebst der Zeitreise-Komponente, die Liebe in ihrer realsten Art und Weise. Wunderschöne Liebeserlebnisse neben unvermittelten Trennungen durch Henrys Zeitreisen und den Spannungen die Leben eh mit sich bringt, wird diese Beziehung mit all ihren Up and Downs so durch gestanden und weiterentwickelt, dass sie über all die Jahre hin eine beglückende Liebebeziehung bleibt. Vermutlich ist das Geheimnis einer grossen Liebe eh die Tatsache nicht immer konstant beieinander zu sein ? sich im Leben auch alleine zurechtzufinden und eigene Projekte verwirklichen zu können. ? immer im Bewusst sein geliebt zu sein?
Aber bitte lest selbst ? es lohnt sich.
Andrey Niffenegger
?Die Frau des Zeitreisenden?
S. Fischer Verlag

Dienstag, 17.04.2007
apropos "ellenlange Lieblingswörter..."
Eine besondere Vorliebe für ellenlange Wörter habe ich schon längst.
Sie gehören zu den beliebtesten Wortspielereien und neue Kreationen waren/sind schon immer sehr gefragt.
Ganz beglückt nehme ich SMS in empfang in denen Dinge wie *sehnsuchtnachdirhabundschnellstensnachhausekomm* stehen.
Naja speziell wenn sie der Einundallereinzige schreibt.
Es können natürlich auch ganz andere, lustvoll aneinander gereihte Worte sein die mich schmunzeln lassen.
Die heutigen sechs zusammenhängenden Werbepostkarten mit der fortlaufenden Aufschrift:
Strandbadabenteuerwellnesskinoweekendeislaufmärchenkunstseilbahnberg
sonnenaturbikekletterabenteuerpanoramagolftalgletschersee
aussichtblumenwiesenbergseekinderwanderungsommerzauberberstadt
surfromantik
treffen auf meine zupackenden und nicht mehr loslassenden Hände, mein fasziniertes Auge, mein beglücktes Wortspielerinnenhirn und auf mein offenes Reiseherz.
Wann findet das Bildhauersymposium statt? 20. ? 27 Juli 2007 ????

StrandbadabenteuerwellnesskinoweekendeislaufmärchenKUNSTseilbahnberg
sonnenaturbikekletterabenteuerpanoramagolftalgletscherseeaussichtblumen
wiesenbergseekinderwanderungsommerzauberbergstadtsurfROMANTIK auf zur Staffelalp ? mit Kamera und genügend Akku ? wenigstens diesmal, ghöm.
Ein Traum
Wie heisst das genau?
? träume nicht dein Leben?

Sie gehören zu den beliebtesten Wortspielereien und neue Kreationen waren/sind schon immer sehr gefragt.
Ganz beglückt nehme ich SMS in empfang in denen Dinge wie *sehnsuchtnachdirhabundschnellstensnachhausekomm* stehen.
Naja speziell wenn sie der Einundallereinzige schreibt.
Es können natürlich auch ganz andere, lustvoll aneinander gereihte Worte sein die mich schmunzeln lassen.
Die heutigen sechs zusammenhängenden Werbepostkarten mit der fortlaufenden Aufschrift:
Strandbadabenteuerwellnesskinoweekendeislaufmärchenkunstseilbahnberg
sonnenaturbikekletterabenteuerpanoramagolftalgletschersee
aussichtblumenwiesenbergseekinderwanderungsommerzauberberstadt
surfromantik
treffen auf meine zupackenden und nicht mehr loslassenden Hände, mein fasziniertes Auge, mein beglücktes Wortspielerinnenhirn und auf mein offenes Reiseherz.
Wann findet das Bildhauersymposium statt? 20. ? 27 Juli 2007 ????
StrandbadabenteuerwellnesskinoweekendeislaufmärchenKUNSTseilbahnberg
sonnenaturbikekletterabenteuerpanoramagolftalgletscherseeaussichtblumen
wiesenbergseekinderwanderungsommerzauberbergstadtsurfROMANTIK auf zur Staffelalp ? mit Kamera und genügend Akku ? wenigstens diesmal, ghöm.
Ein Traum
Wie heisst das genau?
? träume nicht dein Leben?

Sonntag, 15.04.2007
apropos: Always remember: whatever you do - do it in style, because the world needs it.
Einmal mehr staune ich darüber wie sehr der Stadtwanderer mit seinen Fotos und dem neuesten Beitrag voll ins Schwarze trifft.
In einer kleinen Fotoserie auf flickr stellte er das Verhältnis Madonna-Werbung versus Publikum auf witzige Weise dar. Sein geniales Beobachterauge entlockte mir ein ausgiebiges Gekicher uuuund die eingetroffenen Kommentare noch grad einmal mehr. So macht flicker/bloggen wirklich Spass.Madonna entdeckte ich relativ spät: Evita war glaub meine erste Begegnung mit ihr. Gleich danach (oder war es doch schon vorher?) fielen mir ihre aufwändigen, so wenig zum Namen ?Madonna? passenden, Corsagen auf. Diese Art von Rebellion mag ich. Weil Madonna nun ihren Namen und auch ihr Modelabel für erschwingliche Mode für junge Frauen hergibt, steigert sich meine Anerkennung. Sie ist Rebellin geblieben ? das ist es, was für mich zählt.
In der heutigen Sonntagszeitung wird das Thema noch einmal aufgegriffen: rebellische Modeblogs sind offenbar trendy. Vorne mischt eine junge Schweizerin mit, die sich über die aktuellen Modewelten futiert und das schön findet, was Spass macht. Gerne würde ich einige ihrer Fotos hier einbinden ? doch sie sind allesamt mit einem speziellen © versehen. Bitte schaut doch selbst bei Playlust vorbei und seht wie LUSTVOLL Nichtmode sein kann ? ganz im Sinne von: Always remember: whatever you do - do it in style, because the world needs it.

Freitag, 13.04.2007
Freitag der 13.
- einen reizenden Anruf schon am frühen Morgen;
- der Liebste kam wohlbehalten von seinem schwierigen Arztbesuch zurück;
- lieber Besuch hat sich fürs Wochenende angesagt;
- und last but absolutely not least: der PC-Rettungs
was will ich mehr.
OK
? sterile Tupfern hätte ich gut noch ein paar mehr brauchen können?
? um wirklich nützlich zu sein, hätte der Eisbeutel tiefkühl sein sollen?
? das eine Taschenteil hätte ich in Wahrheit nur einmal nähen müssen?
? der Marter hätte sich mit seiner Familie einen anderen Tummellatz aussuchen dürfen als ausgerechnet unsere Dachrinne?
? die Lippenstifthülle hätte nicht extra am Boden zersplittern sollen ?
? meine Puste hätte ob dem Run vom Keller in den Dachstock etwas besser standhalten können?
? das Telefon hätte ruhig noch ein paar Takte länger rufen mögen?
Neineinein am Freitag den 13. liegt das alles nicht ? wo denkst du auch hin - abergläubisch mögen all die andern sein, aaaaber ich doch nicht.

Mittwoch, 11.04.2007
apropos "Idyllisch?..."
und überhaupt: wie viel Energie schenke ich diesem fremden Opern-Ländler-Getudel?
Eben ...

Sonntag, 08.04.2007
Osterspaziergang
Samstag, 07.04.2007
apropos "Oster Stöckchen..."
Roggerrabbit will meine Schweizer Ansichten zum Thema Ostern kennenlernen und wirft mir aus diesem Grund ein Stöckchen zu...
Was bedeutet Ostern für dich?
Wie ich unten schon beschrieben habe, sind dies vor allem freie Tage mit dem Liebsten, der Familie und Freunden.
Feierst du Ostern bei dir Zuhause?
Grosser Brunch bei uns zu Hause und gediegenes Abendessen wo es grad passt ? ich lasse mich vom Liebsten entverführen
Was gibt es an den Feiertagen zu essen?
In diesem Jahr habe ich für den Brunch nebst Zopf, guter Butter, Honig, Konfi, Käse und Lachs auch einen Apfelkuchen, div. Salate und eine Gemüsesuppe in Vorbereitung.
Versteckst du noch Osternester?
Für den Göttibub und sein Brüderchen haben wir das Nestchen noch gestern Abend vor die Haustüre gelegt?
Bemalst du selbst die Eier?
Im Heim habe ich mit den Bewohnern 150 Eier gefärbt. Für Privat hat unsere Mama wunderschöne Zwiebelhültschen-Kräutchen-Eier gekocht und mir ein paar zukommen lassen. DANKE!
Welche Technik wendest du an?
Marmor-Eier mit div. Färberholz gestaltet, sind im Heim entstanden
Hast du eine bestimmte Osterhasen-Schokoladen-Marke?
Vollmilchschoggi mag ich sehr gerne
Wer macht das Osterfrühstück?
MitWonne mache ich mich schon früh morgens an die Arbeit (ohne ein Wort zu reden bevor alle, alle da sind)
Bekommen Kinder auch noch etwas anderes geschenkt außer Süßes?
Einen Frühlingsbatzen ? die Ferien fangen doch grad an, da können sie Taschengeld gut gebrauchen!
Hältst du Fastentage?
Ja, aus gesundheitlichen Gründen lege ich schon Tee- und Safttage ein.

Gibt es noch Osterhasen und Osterhäsinnen die dieses Stöckchen gerne auffangen wollen? Bitte es liegt explizit für Euch bereit. DAnke.
Was bedeutet Ostern für dich?
Wie ich unten schon beschrieben habe, sind dies vor allem freie Tage mit dem Liebsten, der Familie und Freunden.
Feierst du Ostern bei dir Zuhause?
Grosser Brunch bei uns zu Hause und gediegenes Abendessen wo es grad passt ? ich lasse mich vom Liebsten ent
Was gibt es an den Feiertagen zu essen?
In diesem Jahr habe ich für den Brunch nebst Zopf, guter Butter, Honig, Konfi, Käse und Lachs auch einen Apfelkuchen, div. Salate und eine Gemüsesuppe in Vorbereitung.
Versteckst du noch Osternester?
Für den Göttibub und sein Brüderchen haben wir das Nestchen noch gestern Abend vor die Haustüre gelegt?
Bemalst du selbst die Eier?
Im Heim habe ich mit den Bewohnern 150 Eier gefärbt. Für Privat hat unsere Mama wunderschöne Zwiebelhültschen-Kräutchen-Eier gekocht und mir ein paar zukommen lassen. DANKE!
Marmor-Eier mit div. Färberholz gestaltet, sind im Heim entstanden
Hast du eine bestimmte Osterhasen-Schokoladen-Marke?
Vollmilchschoggi mag ich sehr gerne
Wer macht das Osterfrühstück?
MitWonne mache ich mich schon früh morgens an die Arbeit (ohne ein Wort zu reden bevor alle, alle da sind)
Bekommen Kinder auch noch etwas anderes geschenkt außer Süßes?
Einen Frühlingsbatzen ? die Ferien fangen doch grad an, da können sie Taschengeld gut gebrauchen!
Hältst du Fastentage?
Ja, aus gesundheitlichen Gründen lege ich schon Tee- und Safttage ein.

Gibt es noch Osterhasen und Osterhäsinnen die dieses Stöckchen gerne auffangen wollen? Bitte es liegt explizit für Euch bereit. DAnke.
menschmeiersakramentundstäckedöööörli
mich in einem
ich mutiere zu einer fettnäpfchentänzerin.
:-(((

Mittwoch, 04.04.2007
apropos Frühling: ein Gedicht
Wie das Spiel
deiner Wimpern
wenn du mich anlächelst
das Lebendige in deinen Augen
wie der Schmetterling
in deinem Blick tanzt und
in meinem eigenen Blick
der Flügelschlag verschwimmt
wie für einen Moment
das Herz aussetzt
die Zeit steht
still.
Frank

apropos "Aufmüpfig, liebenswert Aufmüpfig..."
Mein nächst grösserer Auftrag steht unter dem Motto ?Bio?.
Glückliche Hühner gehören da wohl auch dazu?
Der Küchenchef will eine Woche lang mit Bioprodukten kochen.
Abgesehen davon, dass ich in echte Bedrängnis komme, was die Gestaltung rund um dieses Thema angeht, so finde ich eine kulinarische Bio-Woche in unserer Institution eine echte Farce.
Wieso?
Bio ist doch total gut und überaus erstrebenswert ? wir sollten doch prinzipiell nur Bioprodukte wählen.
Ja genau ? das sehe ich auch so ? nur noch Bioprodukte jahrein, jahraus.
Aber was geschieht hier? Wir demonstrieren unseren Klienten eine Woche lang wie herrlich und wohl mundend und für die Gesundheit bekömmlich die natürlichen Bio-Lebensmittel sind ? wir machen sie so richtig gluschtig auf die bessere Ernährungsweise ? um gleich anderntags wieder in den üblichen Alltagstrott überzugehen?
Item
Ich selber bin nun dabei Ideen für eine Medienwand, einen kulturellen Anlass, eine Gesprächsgruppe und Last but not least für die passende Grossdeko des Hauses zu generieren.
Von meinem Missbehagen muss ich mich gänzlich lösen um ein tolles, alle Sinne ansprechendes Angebot zusammenzustellen.
Hihihi ein bisschen Aufmüpfig darf es dann ruhig daherkomme - liebenswert Aufmüpfig...
... und wer weiss, vielleicht wird danach bei uns tatsächlich das eine oder andere Prdukt nur noch "Bio" angeboten :-)

Montag, 02.04.2007
oder ?
? Beim grossen Frühlingsfest ? Ostern ? können wir endgültig aufatmen: die triste Zeit ist vorbei.
? Die Kinderaugen leuchten bei all den lustig-glustigen, in den verwinkeltsten Eckchen gefundenen Osternestchen, in ganz spezieller Weise auf.
? Freudige Genugtuung weil der Liebste in diesen Tagen absolut keine auswärtigen Verpflichtungen wahrnehmen muss ? einzig für sich/mich/uns Zeit hat.
? Das Zusammensein mit den allerliebsten und uns sehr nahe stehenden Menschen ist in diesen Tagen Glück pur
Hand aufs Herz: ist sich noch irgendjemandem bewusst, was die Karwoche eigentlich bedeutet? Welchen Sinn die Zeit zwischen Fasnacht und Ostern ursprünglich innehat? Und an was diese Festtage überhaupt erinnern sollen?
Eben.
Fast niemand weiss heute, um was es bei diesem Jahreszeitenfest anfänglich ging.
Niemand lebt noch nach dessen eigentlichem Sinn.
Sitten und Bräuche sind seit langem überliefertes Gut, dessen ursprünglichen Zusammenhang niemand mehr versteht.
Aaahhh ja doch: einer sei auf ungerechte und auf fürchterlichste Weise ermordet worden ? hhhmmmm ? genau das geschah und geschieht bis in die heutige Zeit unzählig vielen Menschen auch.
Keinem von ihnen bereiten wir ein Gedenkfest?
? oder?

Sonntag, 01.04.2007
apropos "Heimweh..."
Auch was
auf der Hand liegt
muß ich
aus der Hand zu geben
bereit sein
und muss wissen
wenn ich liebe
dass es wirklich
die Liebe zu dir ist
und nicht nur
die Liebe zur Liebe zu dir
und dass ich nicht
eigentlich
etwas Uneigentliches will
Aber
solange ich atme
will ich
wenn ich den Atem
anhalte
deinen Atem
noch spüren
in mir
Erich Fried

Freitag, 30.03.2007
apropos ?im Recht sein ? ein gutes Gefühl?...?
Die innere Gewissheit um und das Überzeugtsein von einer Sache, lässt mich ruhen. Zu meiner Meinung kann ich stehen ohne mich verteidigen zu müssen.
Trotzdem lasse ich mich manchmal zu übersprudelnder Überzeugungsarbeit verleiten. Jedenfalls spüren alle mein Engagement ? ob es der eigentlichen Sache auch dienlich ist, sei dahingestellt.
Von unentschlossenen, tausendmal werweisenden Menschen ziehe ich mich eher zurück.
Gradlinige Gegner sind meistens Menschen die sich mit dem Thema auseinander setzen. Das passt mir. Hier lohnt es sich eine Diskussion zu führen.
Was mich aber wirklich erschreckt, sind Menschen die auf längere Sicht ruppig, verletzend/verletzt und abweisend auf Leute mit anderen Meinungen reagieren. Meine Versuche hinter die Fassade zu blicken, zu spüren wie sich jemand wirklich fühlt, gelingt mir meistens ? Verständnis für ihre Situation kommt auf ? die Frage nach dem Wie-weiter stellt sich augenblicklich.
Gefühle der Akzeptanz kann ich rüberbringen in dem ich
- Dinge stehen lasse,
- Ruppigkeiten ignoriere
- mich in gewohnter Weise verhalte.
d.h. Menschlichkeit und Mitgefühl zeigen ohne pathetisch zu sein uuuuund vor allem ohne mich und meine Ideen/Meinungen, mein Tun zu verleugnen.
Dies sind meine Gedanken zum heutigen Tageswort ?Mitgefühl?

Trotzdem lasse ich mich manchmal zu übersprudelnder Überzeugungsarbeit verleiten. Jedenfalls spüren alle mein Engagement ? ob es der eigentlichen Sache auch dienlich ist, sei dahingestellt.
Von unentschlossenen, tausendmal werweisenden Menschen ziehe ich mich eher zurück.
Gradlinige Gegner sind meistens Menschen die sich mit dem Thema auseinander setzen. Das passt mir. Hier lohnt es sich eine Diskussion zu führen.
Was mich aber wirklich erschreckt, sind Menschen die auf längere Sicht ruppig, verletzend/verletzt und abweisend auf Leute mit anderen Meinungen reagieren. Meine Versuche hinter die Fassade zu blicken, zu spüren wie sich jemand wirklich fühlt, gelingt mir meistens ? Verständnis für ihre Situation kommt auf ? die Frage nach dem Wie-weiter stellt sich augenblicklich.
Gefühle der Akzeptanz kann ich rüberbringen in dem ich
- Dinge stehen lasse,
- Ruppigkeiten ignoriere
- mich in gewohnter Weise verhalte.
d.h. Menschlichkeit und Mitgefühl zeigen ohne pathetisch zu sein uuuuund vor allem ohne mich und meine Ideen/Meinungen, mein Tun zu verleugnen.
Dies sind meine Gedanken zum heutigen Tageswort ?Mitgefühl?

Donnerstag, 29.03.2007
Oft endet der Tag ganz anders
als er am Morgen begonnen hat:
man soll über den Tag nicht schon am Morgen klagen.

Montag, 26.03.2007
Genau das trifft meinen Nerv...
Noch besteht kein fixes Konzept für den am Samstag eröffneten ?Zwischenraum?. Er soll vorerst als, ich zitiere: Ausgangspunkt, Werkstatt und Plattform für sparten- und generationenübergreifende kulturelle Aktivitäten mit sozialen Bezügen gedacht sein.
Konzerte und Lesungen sollen organisiert und durch die beiden Inhaber Lyrik-, Mal- und Bodokurse durchgeführt werden.
Daneben wollen sie den Raum als Arbeits- und Begegnungsort für Kurse oder Ausstellungen vermietet. Dies sei ein Raum ?an dem neue Ideen entstehen und umgesetzt werden sollen? und ein Ort an dem etwas wachsen und an Bedeutung gewinnen kann.?
SUPER - voller Begeisterung wünsche ich den beiden Herren gutes Gelingen und ganz viel Bewegung im Zwischenraum und natürlich einen durchschlagenden Erfolg auf soziokultureller Ebene!

Sonntag, 25.03.2007
apropos "beklaut..."


OK OK OK OK wir kriegen sie im Herbst wieder zurück - aaaaber was hilft mir das heute und in all den andern Tagen?

Das heutige miese Gefühl bleibt mir den Sommer über erhalten und vor allem wird mir diese eine Stunde die ganze Zeit fehlen.

Voila.
Es soll bloss niemandem in den Sinn kommen mich wegen Verspätungen zu tadeln ? schliesslich bin nicht ich die Diebin meiner kostbaren Zeit. 
Samstag, 24.03.2007
nicht auffangen - lediglich sich schnappen
soll man sich dieses besondere
B ü c h e r s t ö c k c h e n
-Gebunden oder Taschenbuch?
Gebundene für zu Hause. Taschenbücher für Unterwegs.
-Amazon oder Buchhandel?
Buchhandel, meistens keine Grosskonzerne oder Buch-Wahrenhäuser wie Stauffacher oder thalia?
-Lesezeichen oder Eselsohr?
Lesezeichen. Leider besitzen nur wenige kleine Buchhandlungen eine grössere Auswahl eigener Lesezeichen ? also kein Sammelgut bei mir ? schade.
-Ordnen nach Autor, nach Titel oder ungeordnet?
Nach Sachgebiet.
Belletristik nach Autoren ? ist ja klar mit meinem Tick, von passenden Autoren gleich alle Werke zu lesen?
-Behalten, wegwerfen oder verkaufen?
Meistens behalten. Seltener verschenken.
-Schutzumschlag behalten oder wegwerfen?
Mit Schutzumschlag natürlich - oftmals Kunstwerke die ich mir nie entgehen lasse.
-Kurzgeschichten oder Roman?
Beides. Aber trotzdem am liebsten Romane.
-Sammlung (Kurzgeschichten von einem Autor) oder Anthologie (Kurzgeschichten von verschiedenen Autoren)?
Ausschliesslich Sammlung
-Harry Potter oder Lemony Snicket?
Snicket? Kenne ich nicht.
Harry Potter hingegen schon ? tiptop geeignet mein Englisch aufzumöbeln da ich nicht immer auf die deutsche Übersetzung warten kann.
Übrigens: auf Deutsch lasse ich mir Harry Potter von Rufus Beck vorlesen! Das absolut-ultimativ-super-genialste Hörvergnügen aller Zeiten!
-Aufhören, wenn man müde ist oder wenn das Kapitel endet?
Müde ? da muss ich gar nicht bewusst aufhören ? erledigt sich von selbst.
-?Die Nacht war dunkel und stürmisch? oder ?Es war einmal??
Auch Märchen haben ihre Berechtigung ?
-Kaufen oder Leihen?
Kaufen ? so oder so: habe ich mir mal Lesestoff ausgeliehen und es gefällt, muss ich es eh selber besitzen und steure in den nächsten Laden. Deshalb lieber nichts ausleihen.
-Neu oder gebraucht?
Aktuelles immer Neu.
Trotzdem kann ich den Bücherecken in Brockenstuben nicht widerstehen.
-Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?
Rezensionen und Empfehlungen erleichtern die Entscheidungen. Natürlich stöbere ich auch gerne in tollem Sortiment herum und werde meistens mehr als nur fündig.
-Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?
Geschlossenes Ende ist mir lieb.
Mit Cliffhangern kann ich aber auch leben.
-Morgens, mittags oder nachts lesen?
Immer wenn fünf Minuten zur freien Verfügung stehen.
-Einzelband oder Serie?
?Hanny und Nanni? war meine letzte Serie.
-Lieblingsserie?
Gibt es nicht ? oder ist Harry Potter eine Serie?
Also: Harry Potter.
-Lieblingsbuch, von dem noch nie jemand gehört hat?
Christine Brückner: Das glückliche Buch der a.p.
Ups ? das werde ich als nächstes wiederlesen!
-Lieblingsbuch, das du letztes Jahr gelesen hast?
uff es waren so viele ? welches das Liebste? Fast alle - die Auflistung würde den hiesigen Rahmen sprengen.
-Welches Buch liest du gegenwärtig?
Georg Stefan Troller ?Lebensgeschichten?
-Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?
Auch da will ich mich nicht festlegen ? es gibt zu viele Lieblingsbücher.
Grosse Bedeutung haben für mich auch Bilderbücher / Bildbände.

B ü c h e r s t ö c k c h e n
-Gebunden oder Taschenbuch?
Gebundene für zu Hause. Taschenbücher für Unterwegs.
-Amazon oder Buchhandel?
Buchhandel, meistens keine Grosskonzerne oder Buch-Wahrenhäuser wie Stauffacher oder thalia?
-Lesezeichen oder Eselsohr?
Lesezeichen. Leider besitzen nur wenige kleine Buchhandlungen eine grössere Auswahl eigener Lesezeichen ? also kein Sammelgut bei mir ? schade.
-Ordnen nach Autor, nach Titel oder ungeordnet?
Nach Sachgebiet.
Belletristik nach Autoren ? ist ja klar mit meinem Tick, von passenden Autoren gleich alle Werke zu lesen?
-Behalten, wegwerfen oder verkaufen?
Meistens behalten. Seltener verschenken.
-Schutzumschlag behalten oder wegwerfen?
Mit Schutzumschlag natürlich - oftmals Kunstwerke die ich mir nie entgehen lasse.
-Kurzgeschichten oder Roman?
Beides. Aber trotzdem am liebsten Romane.
-Sammlung (Kurzgeschichten von einem Autor) oder Anthologie (Kurzgeschichten von verschiedenen Autoren)?
Ausschliesslich Sammlung
-Harry Potter oder Lemony Snicket?
Snicket? Kenne ich nicht.
Harry Potter hingegen schon ? tiptop geeignet mein Englisch aufzumöbeln da ich nicht immer auf die deutsche Übersetzung warten kann.
Übrigens: auf Deutsch lasse ich mir Harry Potter von Rufus Beck vorlesen! Das absolut-ultimativ-super-genialste Hörvergnügen aller Zeiten!
-Aufhören, wenn man müde ist oder wenn das Kapitel endet?
Müde ? da muss ich gar nicht bewusst aufhören ? erledigt sich von selbst.
-?Die Nacht war dunkel und stürmisch? oder ?Es war einmal??
Auch Märchen haben ihre Berechtigung ?
-Kaufen oder Leihen?
Kaufen ? so oder so: habe ich mir mal Lesestoff ausgeliehen und es gefällt, muss ich es eh selber besitzen und steure in den nächsten Laden. Deshalb lieber nichts ausleihen.
-Neu oder gebraucht?
Aktuelles immer Neu.
Trotzdem kann ich den Bücherecken in Brockenstuben nicht widerstehen.
-Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?
Rezensionen und Empfehlungen erleichtern die Entscheidungen. Natürlich stöbere ich auch gerne in tollem Sortiment herum und werde meistens mehr als nur fündig.
-Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?
Geschlossenes Ende ist mir lieb.
Mit Cliffhangern kann ich aber auch leben.
-Morgens, mittags oder nachts lesen?
Immer wenn fünf Minuten zur freien Verfügung stehen.
-Einzelband oder Serie?
?Hanny und Nanni? war meine letzte Serie.
-Lieblingsserie?
Gibt es nicht ? oder ist Harry Potter eine Serie?
Also: Harry Potter.
-Lieblingsbuch, von dem noch nie jemand gehört hat?Christine Brückner: Das glückliche Buch der a.p.
Ups ? das werde ich als nächstes wiederlesen!
-Lieblingsbuch, das du letztes Jahr gelesen hast?
uff es waren so viele ? welches das Liebste? Fast alle - die Auflistung würde den hiesigen Rahmen sprengen.
-Welches Buch liest du gegenwärtig?
Georg Stefan Troller ?Lebensgeschichten?
-Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?
Auch da will ich mich nicht festlegen ? es gibt zu viele Lieblingsbücher.
Grosse Bedeutung haben für mich auch Bilderbücher / Bildbände.

apropos "so ist das..."
Es schneit seit dem frühen Morgen ? ganz dicht. Wolken verhangen der Himmel ? von der Sonne keine Spur. Auf den Strassen der Innenstadt bildet sich bald Schneematsch. Die Baustellen wirken trister als sonst. In der Praxis warten Leute ? trotzdem werde ich sofort ins Sprechzimmer geführt. Kurze und schmerzlose Behandlung. Befreites Lachen. Neuer Termin vereinbart und schon bin ich wieder der melancholisch wirkenden Stadt ausgesetzt. Autos gleiten vorbei ? sie tönen leiser als sonst und spritzen mehr Pfützenwasser gegen meine Stiefel als üblich. Der Wintereinbruch will nicht so recht zu uns Menschen und zum Datum passen. Sowohl Frühlingsgefühle als auch Winterfreude bleiben gänzlich weg. Es fehlt an Farbe. Innen und Aussen. Farbe? Hurtig will ich in eine farbigere Welt eintauchen: der Stoff Keller ist ein idealer Platz dazu.
Im Hinterkopf erklingt die Stimme des Sohnes: ?Alles in deinem Leben und in deinem Umfeld hat einzig und alleine die Bedeutung die DU ihr gibst?? ? die Bedeutung, die Wirkung die ICH gebe.
Hhhmmmm so ist das.

Wie schnell können sich Rollen verändern: eben habe noch ich gut gemeinte Tipps gegeben und jetzt kann ich von seinen Weisheiten zehren. Tiefe Freude und eine wohltuende Wärme breiten sich aus. Alles hat die Bedeutung die ich ihr gebe! SO IST DAS!
Im Hinterkopf erklingt die Stimme des Sohnes: ?Alles in deinem Leben und in deinem Umfeld hat einzig und alleine die Bedeutung die DU ihr gibst?? ? die Bedeutung, die Wirkung die ICH gebe.
Hhhmmmm so ist das.

Wie schnell können sich Rollen verändern: eben habe noch ich gut gemeinte Tipps gegeben und jetzt kann ich von seinen Weisheiten zehren. Tiefe Freude und eine wohltuende Wärme breiten sich aus. Alles hat die Bedeutung die ich ihr gebe! SO IST DAS!
Freitag, 23.03.2007
apropos "kleiner kieferchirurgischer Eingriff..."
Für den Chirurgen eine klitzekleine Routinearbeit.
Für mich bedeutete dies hingegen einen Einschnitt ins alltägliche Geschehen - sogar etwas Angst einflössend und nach guter mentaler Vorbereitung heischend. Anyway, die Tage des Wartens füllte ich mit viel Arbeit und Geschäftigkeit aus. Sogar einen Blogbeitrag generierte ich im Voraus, nicht dass ausgerechnet dieser eine Tag ohne mein Geschreibsel auskommen müsste (grad ganz so, als ob es sonst nie Tage ohne meine Blogpräsenz gäbe ;-) ) - schlussendlich war ich heute Morgen doch sehr froh den Tag X endlich erreicht zu haben.
Für den Chirurgen lief nicht ganz alles nach gewohnter Routine ? Abwechslung tut offenbar auch ihm gut. Humorvoller Smalltalk kann in solchen Situation idealer Brückenbauer sein.
Gut behütet in einen Liegesessel gebettet überraschte mich dort im Relaxraum mein allererster Blick aus dem Fenster:

Was wollte mir da noch Schlimmes geschehen?
Danke, Ihr lieben Friends, fürs Daumendrücken und für die liebevollen Gedanken - sie haben mich alle erreicht!

Donnerstag, 22.03.2007
apropos "Jahreszeit..."
Der allerletzte Wintertag dieser Saison neigte sich rasch dem Ende zu. Es war eigentlich zugleich auch einer der ersten Wintertage in diesem Jahr. Frau Holle?s Magd wollte nochmals zeigen wie auch sie trotz allem zu gebrauchen sei. Aber wir liessen uns nicht an der Nase rumführen neneee wir glaubten ihr trotz des neuerlichen Eifers nicht und versahen unser Haus grad extra mit der wunderschönsten aller schönen Frühlingsdekos. Das weisse Nass müsste dadurch weichen ? so meinten wir jedenfalls.Um einen hängenden Tulpengarten zu vervollkommnen zogen die Bewohner schon Tagen zuvor bunte Glasperlen auf feine Metallfäden, versahen hellgelbes, hauchdünnes Pergamin mit Plisseefalten, schnitten handgeschöpftes Papier zu Vögel und schmückten mit weisse Federchen: Paradiesvögel sind entstanden die jetzt am hauseigenen Frühlingshimmel schweben.
Im Haus und in unseren Herzen ist der Frühling eingekehrt - die Natur wird früher oder später unserem guten Beispiel folgen ?

Montag, 19.03.2007
apropos: für mich ist er längst einer der ganz Grossen...
Seit Jahren halte ich Holzschnittbilder des Berner Künstlers Martin Thönen in Händen. Manch ein Blatt daraus fand den Weg in den Bilderrahmen ? wir leben mit Thönens Werken und möchten sie nicht mehr missen ? sie strahlen Weite und Ruhe aus und einzelne seiner Arbeiten laden zum Meditieren ein.
Mich begeistert seine sorgfältige und umfassende Auseinandersetzung zu einem Thema. ?Werkgruppen? nennt er diese Themensequenzen. Meine Spaziergänge durch die Berner Altstadt enden oft an der Junkerngasse 34. Die Schaufenster erlauben einen Blick ins Atelier. Schneidemaschine und Druckwalze sind zu sehen.
Bilder, Karten und die unvergleichlich schönen Kalender werden hier verkauft. Jetzt zeigt das Musée de Payerne die Holzschnittkunst Martin Thönens in einer Einzelausstellung.
Hingehen lohnt sich!
vom 11.03. bis zum 22.04.2007
Dienstags bis Sonntags jeweils von 10.00Uhr bis 12.00Uhr und von 14.00Uhr bis 17.00Uhr

Sonntag, 18.03.2007
apropos "unproduktive Zeit..."

Unser kleines Familienschätzeli hat neulich ein Kaleidoskop geschenkt bekommen. Faszination pur ? nicht nur bei der Kleinen.
Optisches Spielzeug übt seit jeher einen ganz besonderen Reiz auf mich aus. Angefangen beim Guckkasten über das Praxinoskop meines Onkels und seinem Cinema d?ombre, diversen Lentikular-Karten, Kaleidoskope und Drachenaugen bis hin zur Laterna Magica. Der Onkel hat mir die Liebe zu all diesen Dingen vererbt ? und vermutlich auch andern Menschen. Jedenfalls erzählt Mama fast etwas verschämt, wie sie sich bei ihrer kurzen Nachmittagsruhe das Kaleidoskop geschnappt hat, um sich ein paar Minuten den Farbmusterspielen hinzugeben. Heute schenke auch ich mir rigoros eine optisch -vergnügte Pause. Als Einstieg zu meiner Meditationszeit lasse ich meine Augen in tiefblaue Muster gleiten. Mit minimaler Bewegung verändert sich das Bild. Fast fühle ich mich wie in der neuen Gedächtniskirche in Berlin.
Mitten im Alltag, zu Hause, ein Stückchen Ferne erleben. Zwar nicht in den Erinnerungen kramend und auch nicht an beruflichen und privaten Kram nachsinnend. Vielmehr die jetzige Ruhe und Stille auskostend.
A u f t a n k e n .
Licht und Freude aufnehmen - intensive wohltuende Emotionen spüren - positive Energie zum Weitergeben.
Immer öfters will ich mir im ganzen LebensTrubel so kleine Kraftquellen freihalten.
Nur vermeintlich unproduktive Zeit...

Donnerstag, 15.03.2007
Blogg-Stöckchen
Frau Christa ist wieder dabei ihren Weitschuss zu perfektionieren. Danke.
Erzähl uns darüber, womit Du die meiste Zeit im Leben verbringst.
168 Stunden stehen mir pro Woche zur Verfügung und ich kann es drehen und wenden wie ich will: die meiste Zeit verbringe ich mit und in der Nachtruhe.
Also ich erträume mir die unsäglichsten und spannendsten Storys ? nur am morgen sind sie dann zerronnen, zerbröselt und zerplatzt wie die bunten Seifenblase aus frühester Kindheit - einfach nicht mehr fassbar? so ist das.
Würdest Du auch bloggen wenn Deine Inhalte von niemandem gelesen würden?
Natürlich würde ich so oder so bloggen ? das ist sogar das Essenzielle an meiner ganzen Bloggerei!
Spielt Geld eine Rolle, wenn du Dein Blog pflegst?
Diese Frage verstehe ich nicht ganz. Was hat denn Geld mit Bloggen zu tun?
Verbesserst Du unsere Welt mit dem was Du in Deinem Blog schreibst?
Meine Welt verändert und verbessert sich laufend.
Wie lange möchtest Du noch bloggen?
Gibt es dafür eine Zeitbegrenzung?
Erbringst du innerhalb oder ausserhalb der Blogosphäre ein soziales Engagement für unsere Gesellschaft?
Ich engagiere mich mit Leib und Seele in einem sozialen Beruf.
Was bedeutet für dich der Beginn eines neuen Tages?
Eine neue Chance die ich unbedingt nutzen werde.
Was nimmst Du wahr wenn Du Dich im Wald aufhältst?
Feine Düfte, wunderschöne Gebilde, Stille und Ruhe: Frieden.
Was denkst Du über Dein eigenes Sterben?
Am liebsten möchte ich einschlafend sterben. Die Dimension des Danach kennt mein Unterbewusstsein vermutlich längst ? vor dem brauche ich mich nun wirklich nicht zu fürchten. Dort wo ich herkomme, kehre ich wieder zurück ? der Kreis schliesst sich.
Drei weiteren Bloggern soll ich dieses Stöckchen zuwerfen.
Frau... äh...Mutti, Frau Zwilobit und die Frau vom Nordkapp fangen vielleicht auf?

Ein Achtungserfolg?
Mit über 250 Kommentaren am ersten Blogtag kann sich unser Bundesrat Moritz Leuenberger wohlwollend auf die Schulter klopfen: er hat den Nerv der Zeit nicht nur richtig gespürt ? vielmehr mit dem Einrichten des eigenen Blogs auch folgerichtig genutzt.
Überraschenderweise kommentieren bei ihm nicht nur andere Blogger ? das Thema interessiert die breite Öffentlichkeit.
OK wie bei allen Prominentenblogs wollen vielleicht sogar etwas zu häufig Leute mit ellenlangen Beiträgen brillieren, ohne eine eigene, regelmässige Blog-Verpflichtung einzugehen?
Anyway, fast 300 Kommentare werde ich nicht lesen ? mir fehlt schlichtweg die Zeit dazu (vermutlich muss Herr Bundesrat explizit fürs Blog eine versierte Kraft einstellen ;-) )
Für die bundesrätlichen Beinträge hingegen wird auch für mich immer genügend Zeit da sein, denn die interessieren mich schon sehr.

Montag, 12.03.2007
apropos
Uff
Mein Beitrag für unseren Institutionsjahresbericht habe ich abgeschlossen. Erst heute wurde mir mitgeteilt, dass ich statt der versprochenen 5000 Zeichen nur deren 4000 nutzen darf. Inkl. aller Leerzeichen.
Hopperla ? wirkt das jetzt gedrängt und zusammengewürfelt ? was eine Darstellung doch ausmachen kann und welchen Einfluss sie auf die Verständlichkeit hat!
Hoffentlich taugt der Grafiker soviel, dass er von sich aus die nötigen Abschnitte setzt und dem Text zu seinem Recht verhilft....
Auch hier gilt: Hoffnung stirbt zuletzt?

Sonntag, 11.03.2007
apropos "Leben findet heute statt..."
Mein Lebensmotto begleitet mich schon den ganzen Tag.
Wie sehr trifft dies auf den allerletzten Lebensabschnitt zu?
Am Abend strahlt TV eine Diskussion über Patientenverfügung und passive Sterbehilfe aus.
Soll Leben bis zuletzt stattfinden sind wir persönlichen Entscheiden von kranken Menschen verpflichtet.
Der Tod gehört zum stattfindenden Leben.
Von Anfang an leben wir dem Tod entgegen. Irgendwie ist er immer mit dabei.
Warum sich vor ihm fürchten?
Eigentlich habe ich gar nicht Angst vor dem Tod selber.
Das WIE ist viel beklemmender.

Freitag, 09.03.2007
Letzte Lösung...
Da gibt es nur eines:
ab in den Müll damit!
Es bleibt die Hoffnung auf einen besseren Tag.

Donnerstag, 08.03.2007
apropos "gefundenes Herz...."
In meiner Chramschachtel treffe ich auf das blitzblanke Puzzleherz. Jaja, ein deutliches Zeichen um mein Lieblingsthema wieder aufzunehmen. Vorher will ich aber klären was ein Herz mit 27 Teilen bedeutet? hhhmmmm
Der Liebste besitzt weit mehr als 27 liebenswerte Eigenschaften ? ihn betrifft dieses Herz also nicht.
In Meinem Herzen haben über 27 nahestehende Menschen Platz ? die Familie alleine zählt bereits mehr.
Bei ganz nahen Freunden komme ich jedoch auf weit weniger als 27 Personen.
Ich selber bestehe auch aus mehr als 27 Facetten.
Was also soll dieses Herz für mich symbolisieren?
Vielleicht Hobbys und Liebhabereien? - deren gibt?s bei mir nicht sooo viele.
Länder die ich bereist habe? Nene geht nicht auf.
Meine Kochkünste? Menüs kenne ich zahlreichere.
CDs besitze ich ein Vielfaches.
Nichts ? einfach nichts
Für die Zahl 27 und dieses Herz kommt mir einfach keine passende Metapher in den Sinn.
Zeit das Ding wieder zusammenzusetzen und auf ein andermal zu warten.
Ups ? das geht ja gar nicht so einfach: die Donnerspuzzleteilchen sehen bloss gleich aus ? jedes Einzelne unterscheidet sich vom Andern.
Ach so ist das: jeder hat einen speziellen Platz im Herzen ? unverwechselbar geprägt für den Einmaligen und Unersetzbaren - komme was da wolle? immerhin: etwas Näher bin ich an die Rätsellösung herangerückt...

Dienstag, 06.03.2007
apropos "lesen, lesen und nochmals lesen..."
Demnez. Ursprünglich ein Tabuwort ? heute in aller Munde ? und trotzdem sind Begegnungen mit angehörigen Menschen die an einer Demenz erkrankt sind, oft äusserst schwierig.
Betroffen sein ? Berührt sein ? Schutzlos sein.
Annette Pehnt nimmt diese Wehrlosigkeit auf und gestaltet einen Liebesroman mitten in diesem Milieu.
Mich überrascht die Sensibilität in der die Autorin die unterschiedlichsten Szenarien zu schildern weiss.
In einer der reizendsten Schlüsselszenen geht es um Folgendes:
Das Kind des Protagonisten, ein Wochenendvater, will den Opa besuchen. Den Opa an den die Kleine die allerschönsten Erinnerungen hat, denn der alte Mann erzählte früher so wunderbare Märchen.
Wie sag? ich?s nur meinem Kinde: der Professor-Opa ist längst nicht mehr der Mann der er einmal war und Besuche mag er eigentlich gar keine mehr. Das Kind setzt sich über Vaters Bedenken hinweg, zeichnet ein wunderschönes Bild für den geliebten Grossvater und steuert anderntags den Besuch bei Opa an.
Das Kind lässt sich von der eigentümlichen Situation in der sie Opa antreffen, nicht beirren. Ganz selbstverständlich und zutraulich wie eh und je fordert die Kleine ein Märchen vom alten Mann. Mit leuchtenden Augen nimmt der alte Mann seine Aufgabe an und erzählt dem Mädchen ohne Märchenbuch und voller Enthusiasmus die Geschichte von Rapunzel?.
Ich bin total beeindruckt wie die Autorin die Situation erfasst hat und mit welcher Weisheit sie durch das Kind in die Vergangenheit des alten Mannes zurückgreift, wie sie den erkrankten Mann für einen Moment wieder den strahlenden, liebe- und humorvollen Opa/Vater sein lässt. Gefühle zeigen, Freude ausleben und in den guten Momenten der Vergangenheit schwelgen: so können immer wieder Augenblicke gelingen, in denen demenzerkrankte Menschen ihre eigenen noch vorhandenen Stärken erleben dürfen.

Samstag, 03.03.2007
Umgesetzte Erinnerungen und Gedanken...
Motiviert durch den Aufruf von Textil Tuesday etwas zum Thema ?Afrika? zu gestalten, wollte ich mich gleich ans Werk machen.
A F R I K A
Für mich allerschönste Erinnerungen an frühe Ehejahre.
Europa verlassen und in eine andere Kultur eintauchen.
Mich von kleinbürgerlichen Traditionen und Zwängen loslösen.
Enorme Weite und Freiheit erleben.
Den Schrei nach Frieden hören.
Das Verlangen nach ?One Man one Vote? nachvollziehen können.
Spüren was es heissen kann, in Unfreiheit leben zu müssen.
Ein Land ? zwei Welten.
Nur meine weisse Haut, die ich mir nicht selber verliehen habe, liess mich damals das wunderschöne und wirklich herrliche Südafrika in seiner unendlichen Vielfalt erleben. Meine Unerschrockenheit und auch meine Unerfahrenheit liessen mich unbedarft Dinge am Rande der damaligen Legalität verrichten. Anyway ? Südafrika eine zweite Heimat nach der ich mich immer sehne.
Menschen? Rote Erde? Unendliche Weite? Sonne? Proteas? Tiere? Meer?
Gedanken und Erinnerungen nähte ich heute in diesen kleinen (22cmx66cm) Wandteppich (hier ein kleiner Ausschnitt). Die Sonne Afrikas symbolisiert für mich das Tor, dessen Durchschreiten das Besondere in unserem Leben möglich macht.

A F R I K A
Für mich allerschönste Erinnerungen an frühe Ehejahre.
Europa verlassen und in eine andere Kultur eintauchen.
Mich von kleinbürgerlichen Traditionen und Zwängen loslösen.
Enorme Weite und Freiheit erleben.
Den Schrei nach Frieden hören.
Das Verlangen nach ?One Man one Vote? nachvollziehen können.
Spüren was es heissen kann, in Unfreiheit leben zu müssen.
Ein Land ? zwei Welten.
Menschen? Rote Erde? Unendliche Weite? Sonne? Proteas? Tiere? Meer?
Gedanken und Erinnerungen nähte ich heute in diesen kleinen (22cmx66cm) Wandteppich (hier ein kleiner Ausschnitt). Die Sonne Afrikas symbolisiert für mich das Tor, dessen Durchschreiten das Besondere in unserem Leben möglich macht.

Freitag, 02.03.2007
Bild mit Seltenheitswert
Danke Freunde, für dieses herrliche Schneebild aus dem Bündnerland und den dazugehörenden Gruss.
Atmen
durchlässig sein
Dinge zulassen dürfen.
Regelmässig Atem holen und sich völlig entspannen.
Den Körper in den Schlaf schicken und den Geist von überflüssigen Gedanken befreien.
Innere und äussere Ruhe empfinden.
Ein helles Licht in mich hinein projizieren und es im sorgfältigem Ein- und Ausatmen in jede meiner Zellen schicken.
Dieses Licht benenne ich jeweils beim Ausatmen. Meinen ganzen Körper erfülle ich damit.
Es entwickelt sich genug Energie um sie auch weiter zu schicken ?
zu Dir, zu Dir und auch zu Dir.

durchlässig sein
Dinge zulassen dürfen.
Regelmässig Atem holen und sich völlig entspannen.
Den Körper in den Schlaf schicken und den Geist von überflüssigen Gedanken befreien.
Innere und äussere Ruhe empfinden.
Ein helles Licht in mich hinein projizieren und es im sorgfältigem Ein- und Ausatmen in jede meiner Zellen schicken.
Dieses Licht benenne ich jeweils beim Ausatmen. Meinen ganzen Körper erfülle ich damit.
Es entwickelt sich genug Energie um sie auch weiter zu schicken ?
zu Dir, zu Dir und auch zu Dir.

Nach Feierabend
von einer lieben Kollegin zu einem ganz speziellen Drink eingeladen:
hhhhmmmmm
Sooo süss
Sooo sahnig
Sooo lecker
Sooo zerschmelzend
Sooo köstlich
Sooo schokoladig
Sooo verführerisch
Wie Freundschaft?
Wie Liebe?

Sonntag, 25.02.2007
Tolle Tage, Narrenfest, Fasnacht ...
Fastnacht, Karneval, Fasching ?
... so viele Namen für die paar Tage an denen alles ein bisschen anders läuft als normal. Aus erzkonservativ protestantischem Hause stammend, sollte ich mit diesem Brauchtum eh nichts am Hut haben. Vielleicht rührt meine Faszination für den ganzen Mummenschanz gerade daher?

... wer weiss? vielleicht werde ich mit den Jahren noch zur richtigen Fasnächtlerin ????

Alle Bilder habe ich mit der BernerGugge "SpitzeBlaatere" aufgenommen

... so viele Namen für die paar Tage an denen alles ein bisschen anders läuft als normal. Aus erzkonservativ protestantischem Hause stammend, sollte ich mit diesem Brauchtum eh nichts am Hut haben. Vielleicht rührt meine Faszination für den ganzen Mummenschanz gerade daher?
... wer weiss? vielleicht werde ich mit den Jahren noch zur richtigen Fasnächtlerin ????
Alle Bilder habe ich mit der BernerGugge "SpitzeBlaatere" aufgenommen

...auch Realität:
Glücklich bin ich,
wenn die glücklich sind,
die ich liebe.
nach Sei Shonagon

Freitag, 23.02.2007
Eigener Herd ist....
Goldes wert.
Endlich sitze ich wieder einmal vor dem eigenen PC.
Danke vielmals F. für Deine grosse Hilfe!!!


Endlich sitze ich wieder einmal vor dem eigenen PC.
Danke vielmals F. für Deine grosse Hilfe!!!

Mittwoch, 21.02.2007
Ha ? so einfach soll es sein?
Wenn ich an den Liebsten denke, spüre ich Gefühle enormer Wärme in der Brustgegend. Mir wird so heiss, als ob in mir ein Feuerchen brenne. Das Glühen breitet sich weiter aus ? spürbar am besten im Gesicht: die Haut spannt sich ? ein tiefes Strahlen macht sich breit. Dieses strahlende, prickelnde Gefühl ist in allen Zellen zu spüren.
Genau dasselbe erleben Millionen anderer Menschen auch.
Sie lieben, sie sind verliebt.
SIE lieben, SIE sind verliebt.
SIE entwickeln dieses Gefühl der Liebe in SICH!
Diese Gefühle andern Menschen zu schenken ist zwar wunderbar ? wirklich wunderbar und köstlich!
Aaaaaber nicht alles.
Diese Gefühle der Liebe SICH SELBER täglich zukommen zu lassen, ist oberstes Ziel.
Unabhängig davon wie wir uns fühlen, unabhängig davon wie wir unsere Lebensweise beurteilen, unabhängig von allem was mit uns und um uns geschieht:
die ersten Minuten am Tag dienen dazu die oben beschriebenen Liebesgefühle für sich selber zu entwickeln.
In Gedanken an sich selber spüren wie sich Gefühle enormer Wärme in der Brustgegend ausbreiten. Es wird so heiss, als ob ein Feuerchen brenne. Das Glühen dehnt sich aus ? ein prickelndes Gefühl ist in allen Zellen zu spüren. Ein tiefes Strahlen macht sich breit. Ausstrahlung.
Ein neuer Tag beginnt.

Montag, 19.02.2007
Teufelskreis
Leben ist was DU daraus machst?
Also eine positive Äusserung, weil selbstbestimmtes Leben immer und überall möglich ist?
Oder eine negativ geprägte Aussage, weil ja niemand in einem Vakuum leben kann und zumindest stückweise von Anderen abhängig ist?
Vielleicht nur ein dahin geworfenes Sätzchen ohne grosse Bedeutung?
???
Ruheloses Suchen nach dem Besonderen im Leben.
Kaum gefunden erneutes Suchen, denn offenbar entspricht das Gefundene nicht den präzisen festgelegten Vorstellungen.
Resignieren.
Nichts ändern wollen.Den bequemen Weg wählen.
Weiter suchen.
Ein Teufelskreis.
???
Ist es das?

